Welche Äste für Rennmäuse?

Florian am 14. Februar 2009

Geeignet sind frische Äste von Birke, Ahorn, Linde, Hainbuche, Pappel und Hasel. Letztgenanntes lässt sich wohl am besten finden. Auch können Äste von Kernobstbäumen wie Apfel- oder Birnenbaum gegeben werden. Bei Steinobstbäumen wie Kirsche oder Pflaumen sollte man darauf achten, dass das Holz ganz ausgetrocknet ist. Denn die Rinde kann bei frischen Ästen eine giftige Vorstufe von Blausäure enthalten.

Ungeeignet ist Holz von Nadelbäumen wie Tanne, Fichte, Lärche oder Kiefer. Im Harz können giftige ästherische Öle enthalten sein. Holunder, Eibe, Forsythie, Rosskastanie und Goldregen sind stark giftig, also Hände weg von diesen Bäumen und Sträuchern!

Im allgemeinen sollte darauf geachtet werden, dass die Äste unbehandelt sind, also nicht von Schädlingsbekämpfungsmitteln bespritzt wurden.

Wenn es schwieriger ist, an frische Äste zu bekommen, können auch in der Tierhandlung Korkröhren gekauft werden, an denen die Rennmäuse gerne knabbern, darauf rumklettern und sich in der Röhre verstecken und auch schlafen.


Ein gutes 2009!

Florian am 1. Januar 2009

rennmausfreunde.ch.vu – Blog der Rennmausfreunde wünscht allen ein gutes neues Jahr!


Stupsi


Gwunderli


Mehlwürmer im Futter

Florian am 2. Dezember 2008

Obwohl ich das Terrarium sehr sauber halte und es letztes Wochenende nochmals komplett gereinigt habe (und sogar die gebastelten Holzsachen mit heissem Wasser abgewaschen hatte), sah ich die Tage darauf einzelne Würmer in der Nähe des Terrariums hochkriechen. Und heute hatte ich sogar in einem anderen Zimmer so ein Würmchen entdeckt.

Daraufhin hab ich mich im Internet schlau gemacht. Es kann doch nicht sein, dass diese Würmer an der Wand etwas mit den Würmer der Rennmäuse zu tun hat, vorallem nicht nach einer zweiten Wurmkur!?

Diese Überlegung wurde mir bestätigt. Es handelt sich hier nämlich um Mehlwürmer. Motten legen Eier in Lebensmitteln und daraus entstehen dann diese Würmer. Und tatsächlich: In einem Glas mit Sonnenblumenkernen entdeckte ich lauter weisser Fäden (Anfangsstadium dieser Mehlwürmer). Und in einem weiteren Glas (mit Deckel drauf) sass so eine Motte, die herausfliegen wollte. Folglich hab ich nun alle Futtervorräte der Mäuse weggeworfen (sowie auch den eigenen Lebensmittelvorrat in der Küche überprüft und offene oder abgelaufene Lebensmittel weggeworfen).

Jedoch kann ich aufatmen: So Mehlwürmer sind für Rennmäuse gar nicht schädlich. Scheinbar enthalten diese Tierchen viele Proteine, die man den Rennmäusen zum fressen geben kann (vorallem trächtige Rennmausmütter brauchen viel Eiweiss). Nachzulesen hier

Mein Tipp: Das Trockenfutter für Rennmäuse trocken und in einem wiederverschliessbaren Behälter lagern (Deckel muss dicht sein) oder Beutel mit einer Klammer verschliessen. Zudem auf das Verfallsdatum auf den Packungen achten!


2. Wurmkur

Florian am 25. November 2008

Heute war ich zur Nachkontrolle im Tierspital. In der Kotprobe, die ich mitgebracht hatte, wurden aber immer noch irgendwelche Wurmeier festgestellt. Die Wurmkur (einen Tropfen Ivomec hinters Ohr) wurde also wiederholt. Auf Anweisung der Tierärztin werd ich das Terrarium in den nächsten Tagen nochmals komplett reinigen und alle Gegenstände heiss abwaschen. Zudem muss auf gute Hygiene geachtet werden. Erst in zwei Monaten werd ich nochmals eine Kotprobe zur Überprüfung einschicken können.

Die Tierärztin hatte Stupsi und Gwunderli auch sonst noch untersucht. Fazit: Sie erfreuen sich ansonsten bester Gesundheit.


Mehr Freiheit

Florian am 23. November 2008

Will meinen Mäuse doch nicht vorschreiben, wo wie buddeln dürfen und wo nicht. Die Trennwand in ihrem neuen Zuhause ist deshalb wieder draussen. Es darf nach Herzenslust gewühlt werden.


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