Ein gutes 2009!
1. Januar 2009rennmausfreunde.ch.vu – Blog der Rennmausfreunde wünscht allen ein gutes neues Jahr!

Stupsi

Gwunderli
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Stupsi

Gwunderli
Obwohl ich das Terrarium sehr sauber halte und es letztes Wochenende nochmals komplett gereinigt habe (und sogar die gebastelten Holzsachen mit heissem Wasser abgewaschen hatte), sah ich die Tage darauf einzelne Würmer in der Nähe des Terrariums hochkriechen. Und heute hatte ich sogar in einem anderen Zimmer so ein Würmchen entdeckt.
Daraufhin hab ich mich im Internet schlau gemacht. Es kann doch nicht sein, dass diese Würmer an der Wand etwas mit den Würmer der Rennmäuse zu tun hat, vorallem nicht nach einer zweiten Wurmkur!?
Diese Überlegung wurde mir bestätigt. Es handelt sich hier nämlich um Mehlwürmer. Motten legen Eier in Lebensmitteln und daraus entstehen dann diese Würmer. Und tatsächlich: In einem Glas mit Sonnenblumenkernen entdeckte ich lauter weisser Fäden (Anfangsstadium dieser Mehlwürmer). Und in einem weiteren Glas (mit Deckel drauf) sass so eine Motte, die herausfliegen wollte. Folglich hab ich nun alle Futtervorräte der Mäuse weggeworfen (sowie auch den eigenen Lebensmittelvorrat in der Küche überprüft und offene oder abgelaufene Lebensmittel weggeworfen).
Jedoch kann ich aufatmen: So Mehlwürmer sind für Rennmäuse gar nicht schädlich. Scheinbar enthalten diese Tierchen viele Proteine, die man den Rennmäusen zum fressen geben kann (vorallem trächtige Rennmausmütter brauchen viel Eiweiss). Nachzulesen hier…
Mein Tipp: Das Trockenfutter für Rennmäuse trocken und in einem wiederverschliessbaren Behälter lagern (Deckel muss dicht sein) oder Beutel mit einer Klammer verschliessen. Zudem auf das Verfallsdatum auf den Packungen achten!
Heute war ich zur Nachkontrolle im Tierspital. In der Kotprobe, die ich mitgebracht hatte, wurden aber immer noch irgendwelche Wurmeier festgestellt. Die Wurmkur (einen Tropfen Ivomec hinters Ohr) wurde also wiederholt. Auf Anweisung der Tierärztin werd ich das Terrarium in den nächsten Tagen nochmals komplett reinigen und alle Gegenstände heiss abwaschen. Zudem muss auf gute Hygiene geachtet werden. Erst in zwei Monaten werd ich nochmals eine Kotprobe zur Überprüfung einschicken können.
Die Tierärztin hatte Stupsi und Gwunderli auch sonst noch untersucht. Fazit: Sie erfreuen sich ansonsten bester Gesundheit.
Will meinen Mäuse doch nicht vorschreiben, wo wie buddeln dürfen und wo nicht. Die Trennwand in ihrem neuen Zuhause ist deshalb wieder draussen. Es darf nach Herzenslust gewühlt werden.

Wegen der Wurmkur an den Rennmäusen mussten wir alle Holzsachen wegwerfen. Das grosse Terrarium (150 x 50 x 50 cm) war daher ziemlich leer und nur mit Gegenständen ausgestattet, die man abwaschen konnte. Zudem hatten Stupsi und Gwunderli nach ihrer Rückkehr aus dem Tierspital gemerkt, dass ihr Geschwisterchen Flecki nicht mehr unter ihnen ist und das ganze Terrarium durchwühlt.
Nun war es an der Zeit, das Zuhause der Rennmäuse etwas interessanter zu gestalten. Entstanden ist eine Kletterburg mit Turm und einem länglichen Seitenbau. Durch Schlupflöcher gelangen die Rennmäuse auf dem 50 cm hohen Turm. Von dort gibts eine Röhre, die in den rechten Teil des Terrarium führt. Dieser Teil ist durch eine Zwischenwand abgesperrt. Warum? Die linke Seite mit der Burg soll nicht mit Streu zugehäuft werden, so dass die Mäuschen immer etwas herumklettern können. Wühlen und buddeln können sie auf der rechten Seite. Solche Unterteilungen kann man natürlich nur bei einem genug grossen Terrarium machen.
| Unsere 3 Rennmäuse wohnten 4 Jahre, 2 Monate und 5 Tage bei uns. |