Beiträge vom Monat Oktober 2008

Sich aneinander gewöhnen

30. Oktober 2008

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Flecki war zwar nur eine Nacht in der Kleintierklinik. Für Mäuse ist diese Abwesenheit aber wie ein ganzer Monat. Daher mussten Flecki und seine Geschwister Stupsi und Gwunderli sich erst wieder aneinander gewöhnen. Dafür wurde auf Anordnung des Tierarztes das Terrarium in zwei Hälfte geteilt. Auf der einen Seite waren Stupsi und Gwunderli, auf der anderen Seite Flecki. Für die Trennung sollten wir eine Glasscheibe oder ein Gitter verwenden, so dass sich die Tiere trotzdem sehen, im schlimmsten Fall aber nicht aufeinander losgehen (da Stupsi und Gwunderli Flecki als Fremden aufnehmen könnten). Wir lösten dies mit einem Bilderrahmen ohne Rückwand. Die Mäuse hatten so nun die Möglichkeit, ihr Revier zu markieren. Die nächsten Tage tauschten wir die zwei Mäusegruppen regelmässig. Dadurch konnten sich die Rennmäuse durch die verteilten Duftstufe des Gegenübers wieder aneinander gewöhnen.

Medizin für die Rennmäuse

30. Oktober 2008

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Als Roland Flecki abholte, teilte die Tierärztin ihm mit, dass Flecki Würmer hätte. Da diese Wurmart aber nur Babymäuse bekommen, geht die Tierärztin davon aus, dass alle drei infisziert sind.

Daher der Tipp des Tierarztes:
Nicht alle Tierhandlungen verkaufen Tiere in einwandfreier “Qualität”. Daher ist es empfehlenswert, nach dem Kauf mit den Tieren einen Tierarzt aufzusuchen, um einen Gesundheitscheck durchzuführen.
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Nebst Flecki bekamen nun auch Gwunderli und Stupsi (die eigentlich sehr munter und gesund sind) eine Wurmkur (einen Tropfen Ivermectin 1:10 verdünnt hinter ein Ohr). Diese Behandlung muss nun nach einem Monat wiederholt werden.

Da Flecki sehr schwach ist, bekam er nun zusätzlich ein Antibiotika. Mit einer Spritze müssen wir ihm nun für 10 Tage täglich 0,1 ml (1 Tropfen) Baytril 2,5% in den Mund einflössen. Um die Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen, gibts zusätzlich täglich einen Tropfen von der Paste Benebac. Diese Medizin Flecki zu verabreichen ist gar nicht so einfach, da er seinen kleinen Mund nie richtig öffnen will.

Nun hoffen wir, dass er schnell wieder fitter wird.

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Flecki musste letzte Nacht notfallmässig ins Zürcher Tierspital. Er war völlig schwach und zitterte. Heute kam dann endlich die erfreuliche Nachricht, dass es dem Kleinen besser geht. Die Tierärzte haben ihn von Kopf bis Fuss untersucht. Glücklicherweise haben sie nichts festgestellt. Er sei aber sehr gestresst und zu mager. Er darf heute um 16 Uhr nach Hause. Wo wir ihn wieder an seine Geschwister angewöhnen müssen.

Ich bin so froh, dass es ihm besser geht. Und ich freue mich sehr, dass er wieder nach Hause darf, auch wenn ich ihn nicht mehr so oft sehe. Ich konnte die letzte Nacht kaum schlafen. Zu Flecki habe ich halt eine ganz besondere Beziehung. Als ich letztes Jahr krank wurde und oft daheim war, wie jeden Montag, habe ich oft mit ihm gespielt und immer mit ihm gesprochen. Auch wenn nie eine Antwort kam, war er immer für mich da und hat mich mit seiner Art immer wieder aufgestellt. Und ich habe bis heute noch viel Freude an ihm. Darum soll meine Fleckimaus noch viele Jahre glücklich buddeln können.

Gute Besserung

28. Oktober 2008

Gestern war ich mit Flecki (und seinen Geschwistern) beim Tierarzt. Der Doktor sah sofort, dass es unserer schon fast weissen Maus nicht so gut geht. Sie war ja schon immer recht klein und schlank und hatte sich auch keine Fettreserven angefressen wie die anderen zwei. Der Doktor meinte, dass es bei Mäusen schwer ist, festzustellen, was ihnen wirklich fehlt. Hinzu kommt, dass Flecki eine Albino-Maus ist. Diese Mäuse sind anfälliger auf Krankheiten. Und die Tatsache ist auch, dass Mäuse eben nur 2 bis 5 Jahre alt werden (und unsere drei Mäuse sind schon 2 Jahre alt). Durch ein Antibiotikum, welches nun 10 Tage verabreicht werden muss, soll die kleine Flecki wieder fit werden.

Das ganze ist aber leichter gesagt als getan. Zuerst muss die kleine Flecki-Maus im grossen Terrarium zuerst mal hervor kommen. Da sie etwas schwach ist, verkriecht sie sich lieber. Stupsi und Gwunderli wären sofort zur Stelle und sind immer neugierig, wenn die Abdeckung des Terrariums mal offen ist. Und wenn ich dann Flecki endlich in der Hand habe, muss ich den 1-ml-Tropfen Antibiotika auch noch verabreichen können. Dafür hab ich eine Spritze bekommen, mit der ich es ihr langsam in den Mund spritzen kann. Aber auch das ist nicht einfach, da man genau zielen muss, damit der Tropfen nicht in die Nase gelangt. Werde morgen versuchen, die Medizin über einen Keks, welcher Flecki dann fressen soll, zu verabreichen. Das ist wohl einfacher (sofern er den Keks dann auch friest).

Hoffe, dass Flecki rasch gesund und wieder fit wird. Gute Besserung!

Ist Flecki krank?

25. Oktober 2008

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Als ich heute meine drei Rennmäuse aus dem Terrarium nahm, merkte ich, dass die kleine Rennmaus Flecki praktisch nicht mehr rumrennt und alles beschnuppert wie die anderen. Sie ist nur so dagesessen. Zudem hat sie recht schnell geatmet oder etwas gezittert (weiss nicht, was es von beidem war).

Frag mich, ob dies je nach Maus schon Anzeichen von Altersschwäche ist (alle 3 sind erst 2 Jahre alt)? Oder ist sie krank? Werde das übers Wochenende beobachten und sonst zum Tierarzt mit ihr.

  • Unsere
    3 Rennmäuse
    wohnten
    4 Jahre,
    2 Monate und
    5 Tage
    bei uns.

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