Florian am 2. November 2009
Letzte Woche ist überraschend Rennmaus Stupsi gestorben. Wann genau, weiss ich nicht. Vor einer Woche war sie noch ausserhalb des Terrariums rumgerannt, wobei ich schon bemerkte, dass sie abgenommen hatte. Erst letzten Samstag, als ich die Maus auch durch das Rascheln der Futterbüchse nicht aus ihrem Versteck locken konnte, dachte ich mir, sie könnte tot sein. Dieser Verdacht bestätigte sich, als ich das Mäusehäuschen weghob. Was ich sah, war kein schöner Anblick: von der Maus war nur noch das Fell, die Hülle sozusagen übrig geblieben (wahrscheinlich war sie schon einige Tage tot). Die Trauer ist jedoch nicht so gross wie vor einem Jahr bei Flecki (der eine grössere Leidensgeschichte hinter sich hat). Schliesslich hatte Stupsi ein schönes Mäuseleben und war als kleiner Dicker immer an vorderster Front, wenn es was zu Knabbern gab.
Nun ist Gwunderli alleine und mit seinen 3 Jahren immer noch recht fit: buddelt Gänge durchs Streu und zerkleinert Eicherschachteln und WC-Röhrchen. Heute Abend hab ich es wieder aus dem Terrarium genommen und im Wohnzimmer rumrennen lassen, damit es nicht so alleine ist.
In diversen Foren hab ich nun aber gelesen, dass eine Vergesllschaftung empfohlen wird, also die ältere Rennmaus an zwei junge Rennmäuse gleichen Geschlechts gewöhen. Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass die Jungen das Ältere nicht akzeptieren und beissen (hatten damals bei Flecki jedoch gute Erfahrungen gemacht). Ich möchte einfach nicht, dass Gwunderli vereisamt, da es gut noch 1-2 Jahre leben kann. Andererseits müsste ich es dann weggeben, da ich selbst keine neuen Mäuse haben möchte. Ratlos hab ich mich nun an eine Rennmausexpertin gewandt. Vielleicht hat sie einen Tipp.
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